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Verfahrensablauf:
Anodisch gepolte Werkstücke werden ohne Vorbehandlung in das auf
Prozesstemperatur stehende Elektrolysebecken getaucht. Mit dem Eintauchen
formiert sich um das unter Arbeitsspannung stehende Werkstück eine Wasserdampfhülle, in
der sich ein Plasma ausbildet welches in Kombination mit dem anodischen
Abtrag der Mikrounebenheiten den Prozess reguliert. Anodisch abgetragene
Legierungs-bestandteile bleiben in Lösung und der sich entwickelnde
Dampf wird abgesaugt
Binnen weniger
Minuten werden die gereinigten, polierten und entgrateten Werkstücke dem
Bad entnommen, gespült und getrocknet.
Es fallen keine weiteren peripheren Arbeiten an.
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Kurzfilm |
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Vorteile zum
herkömmlichen elektrochemischen Polieren:
Das Verfahren arbeitet mit gut handhabbaren und umweltverträglichen
Chemikalien.
Aufgrund der reinigenden und entfettenden Wirkung des überlagerten
Plasmas ist keine Vorbehandlung der Teile erforderlich, jedoch sollten
grobe Verunreinigungen - zur Vermeidung von Verunreinigungen im
Elektrolytbad - entfernt werden
Neben dem
Glänzen eignet sich das Plasmapolieren auch zum Entschichten von Oberflächen.
Einsatzgebiete:
- Medizintechnik
-
Präzisionsteilefertigung
- Lebensmittelindustrie
- lasergeschnittene
Teile
- Werkzeugbau
Bearbeitbare Materialien:
- Edelstähle
- Nichtedelstähle:
Glanzgrad abhängig von Legierungsbestandteilen und Kohlenstoffanteil
- Nichteisenmetalle:
Chrom-Kobalt-(Molybdän) Legierungen, Wolfram, Molybdän, Nickel-
- Leichtmetalle: Titan
und Titanlegierungen, Aluminium und Aluminiumlegierungen (teilweise
noch auf Laborniveau)
- Buntmetalle: Kupfer,
Messing, Bronze, Neusilber
- Metallverbunde
- MIM- Metalle
Bearbeitung weiterer
Materialien auf
Anfrage.
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